Ultraschallreinigung – Welche Vorteile hat das Reinigen mit Ultraschall-Technik?

Ultraschall Vergaserreinigung
Ultraschall Reinigungsgerät der neuesten Baureihe

Die Ultraschallreinigung bietet im Vergleich zu manueller Reinigung von Gegenständen viele Vorteile. Die wichtigsten Pluspunkte sind folgende:

  • Flüssigkeit gelangt in alle Ecken und Öffnungen
    Die Implosionen und Strömungen in der Ultraschall-Flüssigkeit sind so stark, dass auch die Stellen gereinigt werden, die man mit den Händen unmöglich erreicht. Da die Ultraschallreinigung mit Flüssigkeit geschieht, werden auch die kleinsten Öffnungen des zu reinigenden Gegenstandes zugänglich. Durch die Kraft der Implosionen ist das Behandlungsergebnis unübertreffbar gründliche Sauberkeit.
  • Keine Beschädigungen
    Die Ultraschallreinigung garantiert Ihnen bei der richtigen Anwendung, dass die zu säubernden Objekte nicht beschädigt werden. Im Gegensatz zur manuellen Reinigung, bei der feste Materialien verwendet werden, durch die Kratzer oder andere kleine Schäden entstehen können, kommt bei der Ultraschall-Reinigung nur Flüssigkeit zum Einsatz.
  • Schnelligkeit
    Ein weiterer Vorteil des Ultraschallreinigens ist die Schnelligkeit, mit der komplexe Gegenstände mit vielen Ecken und Kanten gereinigt werden können. Manuelles Reinigen feinstrukturierter Gegenstände kostet extrem viel Zeit. Beim Ultraschall reinigen macht es keinen Unterschied, wie der Gegenstand aufgebaut ist. Die Zeiteinsparung ist demnach enorm.

Vergaserreinigung – DER BLOG

Der Vergaser-BLOG soll euch Probleme und Lösungen mit dem Vergaser aufzeigen. Einen Anspruch auf “ Vollständigkeit“ ist im Moment zuviel Verlangt bei dem umfassenden Thema und auch der Vielfalt von Vergaserprinzipien und Bauarten. Na gut – ein Anfang ist getan und der eine oder andere findet vielleicht ein paar Tipps oder neue Motivation mal wieder weiterzuschrauben.

Wenn der Motor zickt, keine Leistung hat oder unrund läuft muss nicht gleich schlimmes Ungemach drohen. Oft sind nur die Vergaser der Grund.

Wenn der Motor nicht rund läuft, Fehlzündungen hat, im Standgas abstirbt oder seine Leistung nur unwillig abgibt, deutet das auf Probleme bei der Gemischauf­bereitung hin. Bevor Profis wie Wolfgang Schelbert aus Seeshaupt (www.wolfis-garage.de) jedoch an die Vergaser gehen, schließen sie erst einmal andere Ursachen aus. „Erst, wenn man Fehler bei Zündung, Spritversorgung, Elektrik oder Ventilspiel ausschließen kann, kommen die Vergaser oder deren Peripherie als Ursache in Betracht.“

Nur ein intakter Vergaser verspricht Leistung und Zuverlässigkeit.
Nun ist auch ein Vergaser dem allgegenwärtigen Verschleiß unterworfen und lange Standzeiten mag er ebenfalls nicht.
Die Kraftstoffreste zersetzen sich und hinterlassen einen zähen Belag, der Düsen und Kanäle verengt, verstopft. Drosselklappenlagerung, Schieber, Schiebernadel und Nadeldüse verkleben und verschleißen mechanisch.
Eine Reinigung im Ultraschallbad mit entsprechendem Reiniger und der Ersatz beschädigter oder verschlissener Teile bringt auch uralte Vergaser wieder dazu, ihren Dienst in erwarteter Weise zu versehen.

Mögliche Ursachen:

Probleme durch Ablagerungen

Viel Ärger bereitet darüber hinaus Dreck in den  Schwimmerkammern. Die Ursachen sind vielschichtig, sie machen sich außerdem durch unterschied­liche Symptome bemerkbar. Bei Maschinen, die lange Zeit gestanden sind, ohne dass zuvor der Sprit aus den Schwimmerkammern abgelassen wurde, weisen diese und die darin befindlichen Düsenstöcke oft einen zähen bis festen, harzartigen Überzug auf. Diese Rückstände bilden sich, wenn im Lauf der Zeit das Benzin verdunstet. Sie setzen alle Düsen und Kanäle im Inneren des Vergasers zu und lassen sich selbst durch frischen Sprit nicht mehr lösen. Dann hilft nur noch eine gründliche Reinigung im Ultraschallbad. „Um festzustellen, ob ein Vergaser verharzt ist, schraubt man die Schwimmerkammer ab“, so Wolfgang. „Bei mehrzylindrigen Motorrädern gilt das für alle Vergaser. Es muss aber nicht jede Schwimmerkammer verharzt sein.“ So beispielsweise bei einem langen Dornröschenschlaf auf dem Seitenständer. Denn Kraftstoff fließt, wie jede Flüssigkeit, immer zum tiefstgelegenen Punkt ab. So verdunstet in der am tiefsten gelegenen Schwimmerkammer quanti­tativ der meiste Kraftstoff, hier können daher die Verharzungen besonders stark sein.

Probleme durch Korrosion

Doch selbst das Ablassen des Kraftstoffs vor langen Standzeiten hilft nicht immer. Stand das Motorrad nämlich an einem feuchten Ort, können die in der Regel aus Aluminium bestehenden Vergaser innen korrodieren. Typisches Merkmal sind weiße, pulverige Rückstände in der Schwimmerkammer. Wer den Motor dennoch startet, ohne die Rückstände zu entfernen, riskiert das Verstopfen der Düsen. „Bei nur leichter Alu-Korrosion im Inneren kann eine Reinigung im Ultraschallbad den Vergaser meist noch retten“, so Wolfgang. Bei fortgeschrittener Korrosion hat ein Vergaser aber nur noch Schrottwert. Klar, dass bei ersten Anzeichen von Alu-Korrosion ebenso die aus Stahl bestehenden Teile eines Vergasers, wie Nadeln, Unterlegscheiben oder Schwimmerachsen, auf Gammel untersucht werden.

Engpässe bei der Spritversorgung

Stirbt ein Motor in Fahrt einfach ab oder läuft nur noch ruckelnd, kann dies ein Hinweis auf eine Ge­mischabmagerung wegen eines verstopften Benzinhahns sein. Der Check ist simpel: Benzinschlauch abziehen und Hahn öffnen – fließt kein Kraftstoff in einer oder gar allen Stellungen des Benzinhahns, muss er ausgebaut und dessen Filter gereinigt werden. Ein Defekt am Hahn selbst ist eher selten. Meist sind es nur Ablagerungen oder Verschmutzungen, die den Kraftstoff-Fluss behindern. Findet man Schmutz im Filter oder in der Schwimmerkammer des Vergasers, kommt man um eine Tankreinigung nicht umhin. Dazu den Sprit ablassen und filtern, sofern er anschließend wieder eingefüllt werden soll. „Beim Schmutz im Kraftstoff handelt es sich in der Regel um Rost aus dem Tank“, weiß Wolfgang. „In diesem Fall genügt eine Reinigung des Spritbehälters nicht mehr. Um dauerhaft Ruhe zu haben, muss er fachgerecht entrostet und saniert werden.“

Verschleiß an Schieber und Düsennadel

Probleme bereitet mitunter der Schieber selbst, egal, ob es sich um einen Gleichdruck- oder Schiebervergaser handelt. Fehlt es insbesondere am ruhigen  Standgas, könnte der Schieber zu viel Spiel haben. „Besonders betroffen sind hiervon Motorräder mit offenen Ansaugtrichtern, da der Staub in der ungefilterten Luft übermäßigen Abrieb am Schieber verursacht. Stellt man Spiel fest, muss der Schieber ausgebaut und auf Abriebstellen geprüft werden. Zeigt er tatsächlich Reibspuren, ist meist auch die Schieberführung im Vergasergehäuse beschädigt“, erklärt Wolfgang. Ist das die Ursache für übermäßiges Spiel, muss ein neuer Vergaser her. Die Düsennadel verschleißt bei ungefilterter Luft ebenfalls rascher, da sie im ­unmittelbaren Gasstrom liegt. Also stets auch Düsen­nadel und Düsenstock auf Abrieb kontrollieren. „Rost infolge langer Standzeiten kann die Schiebernadel ebenfalls zerstören“, weiß unser Motorrad-Profi. Verschlissene Düsennadeln lassen den Motor generell zu fett laufen, was sich in hohem Spritverbrauch und ­rußigen Zündkerzen äußert. Abhilfe schaffen nur ­eine neue Düsennadel und ein neuer Düsenstock.

Hallo Leute!

Willkommen auf dem VERGASER BLOG. Der Vergaser ist ja oft ein Thema für sich – zumindest Laien und Hobbyschraubern, selbst Experten sind sich nicht selten unschlüssig wie das nun genau funktioniert oder wie einem Problem Abhilfe zu schaffen ist.

Und meistens beschäftigt man sich ja erst mit dem Vergaser wenn „ES“ dann nicht so richtig läuft (Der Sprit oder die ganze Maschine).

Vergaser sind ja nicht nur in Motorrädern, Rollern, Mopeds und Autos verbaut sondern auch in Kettensägen, Rasenmähern, Laubbläsern, Motorbooten, Aussen und Innenbordern, Erdfräsen naja und und und.